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Mediennutzung — Kindheit mit digitalen Welten »Warum wir darüber sprechen müssen«

Kinder heute wachsen in einer Welt auf, in der digitale Medien nicht mehr wegzudenken sind. Im Jahr 2023 verfügten 98 % aller Haushalte mit zwei- bis fünfjährigen Kindern über einen Internetzugang, 95 % über ein Smartphone und 72 % über ein Tablet. Medien sind längst keine isolierten Werkzeuge mehr, sondern selbstverständlicher Bestandteil der häuslichen Umgebung – und Kleinkinder erleben den Medienumgang ihrer Bezugspersonen vom ersten Tag an mit.

Vier- bis fünfjährige Kinder verbringen im Durchschnitt 73 Minuten täglich mit Bewegtbildangeboten, bei den Zwei- bis Dreijährigen sind es 62 Minuten. Bücher (35 Minuten) und Hörboxen (39 Minuten) erfreuen sich dabei nach wie vor großer Beliebtheit. Besonders interessant ist der Unterschied in der sogenannten Medienbindung: Das Buch erfordert stets eine begleitende Bezugsperson, während eine Hörbox bereits von Kleinkindern vollkommen selbstständig bedient werden kann – ein bedeutsamer Schritt in Richtung autonomer Mediennutzung.

Entscheidend ist die Frage, ob Kinder Medien allein oder gemeinsam mit Eltern nutzen. Für die Verarbeitung von Informationen ist es wichtig, dass Inhalte im Arbeitsgedächtnis als mentale Modelle gespeichert und wieder abgerufen werden können. Kinder benötigen aufgrund ihres geringen Wissensstands eine Einordnung durch Bezugspersonen – gemeinsame Mediennutzung fördert zudem die Eltern-Kind-Beziehung.

Was die Forschung über Bildschirmzeit und das kindliche Gehirn sagt


Eine Studie von Huang et al. (2024, *Psychological Medicine*) zeigt, dass frühe und hohe Bildschirmzeit bei Kindern unter zwei Jahren die Struktur von Gehirnnetzwerken nachhaltig beeinflussen kann – konkret die Verbindung zwischen dem Netzwerk für Emotionsverarbeitung und dem für kognitive Kontrolle. Die Folgen reichen von erhöhter emotionaler Dysregulation und geringerer sozial-emotionaler Kompetenz bis hin zu schlechterer Impulskontrolle und häufigeren Frustrationsreaktionen. Dieselbe Studie belegt, dass häufiges gemeinsames Vorlesen diese Auswirkungen deutlich abmildern kann: Die soziale Interaktion beim Lesen hilft dem kindlichen Gehirn, Reize gesund zu verarbeiten – etwas, das ein Bildschirm nicht zu leisten vermag. Vorlesen ist damit ein aktiver Schutz für die Entwicklung des kindlichen Gehirns.

Technoferenz: Wenn das Handy die Aufmerksamkeit stiehlt


Nicht nur die Bildschirmzeit der Kinder ist relevant – auch das Medienverhalten der Eltern spielt eine zentrale Rolle. Haupterziehende verbrachten im Jahr 2023 durchschnittlich 108 Minuten täglich mit privater Internetnutzung am Smartphone oder PC, dazu kamen 82 Minuten berufliche Nutzung. Eltern sind damit digital abgelenkter als ihre Kinder selbst. Der Fachbegriff für die Unterbrechung des Familienalltags durch digitale Geräte lautet **Technoferenz**. Sie belastet die Eltern-Kind-Beziehung, kann Verhaltensauffälligkeiten begünstigen, die Bindungsentwicklung beeinträchtigen und die Qualität der Kommunikation dauerhaft mindern. Da Kinder ihr Verhalten und ihre Gewohnheiten stark an Bezugspersonen orientieren, wirkt sich das elterliche Medienverhalten unmittelbar auf die eigene Mediennutzung der Kinder aus.

Empfehlungen für den Familienalltag


Statt Medien als „digitalen Babysitter“ einzusetzen, empfiehlt sich ein begleitetes, bewusstes Miteinander. Als Orientierung für Bildschirmzeiten gelten folgende Richtwerte: Für Kinder von 0 bis 3 Jahren ist bildschirmfreie Zeit ideal – stattdessen bieten Bilderbücher und Hörspiele wertvolle Alternativen. Für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren werden maximal 30 Minuten täglich empfohlen, jedoch nicht jeden Tag. Werbefreie Angebote wie das ZDFchen oder die Sendung mit der Maus sind YouTube deutlich vorzuziehen. Warnsignale für eine Überforderung sind Unruhe, Gereiztheit und Ängstlichkeit sowie das Unterdrücken von Grundbedürfnissen wie Hunger, Durst oder Schlaf, um weiter schauen zu können. Langeweile sollte dabei ausgehalten werden – sie ist wichtig für die kindliche Fantasie und Kreativität.

Weiterführende Informationen und Hilfsangebote

Die folgenden seriösen Anlaufstellen bieten vertiefende Materialien, praktische Ratgeber und technische Hilfe für Familien:

https://www.medien-kindersicher.de
Fachportal mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu technischen Schutzeinstellungen für alle gängigen Geräte, Dienste und Apps

https://www.schau-hin.info
Elternratgeber rund um Medienerziehung und Familienalltag, mit konkreten Empfehlungen zu Bildschirmzeiten und Mediennutzungsverträgen

https://www.klicksafe.de
EU-geförderte Fachstelle für Internetsicherheit mit umfangreichen Materialien zu Bildschirmzeiten, Jugendschutz, Cybermobbing und Medienkompetenz; empfiehlt für Kinder von 0 bis 3 Jahren, Bildschirmmedien zu meiden und stattdessen Bilderbücher und Hörspiele zu bevorzugen, und für Kinder von 3 bis 6 Jahren maximal 30 Minuten täglich unter Begleitung Erwachsener

https://www.spielbar.de
Elternratgeber zu digitalen Spielen der Bundeszentrale für politische Bildung mit pädagogischen Einschätzungen

https://www.gutes-aufwachsen-mit-medien.de
Weitere Informationen und Praxistipps für Familien

Ein besonders praktisches Werkzeug ist der Mediennutzungsvertrag, den Familien gemeinsam mit ihren Kindern aufstellen können. Kinder lernen so, sich ihre Ressourcen einzuteilen – und wichtiger als die exakte Minutenzahl ist ein möglichst ausgewogener Tagesablauf. Vorlagen dafür finden sich kostenlos auf klicksafe.de.

Haben Sie Fragen oder möchten Sie das Thema vertiefen?
Sabine Kirst von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung steht unter sabine.kirst@slpb.sachsen.de gern für Rückmeldungen zur Verfügung.

Kontakt zur Einrichtung
Die Anmeldung für einen Betreuungsplatz erfolgt online über das Elternportal der Landeshauptstadt Dresden unter: kita-anmeldung.dresden.de oder über die Zentrale Beratungs- und Vermittlungsstelle in der Breitscheidstraße 78, 01237 Dresden.

Bei Interesse an einem Betreuungsplatz in der Kindertageseinrichtung besteht die Möglichkeit einen Termin mit der Leiterin, Frau Regina Kupietz oder deren Stellvertreter Herr Richard Wagner, zu vereinbaren. Hausführungen finden bei Bedarf nach telefonischer Vereinbarung statt.

Einrichtungsleiter(in):
Frau Regina Kupietz
Telefon: +49 351 26 540 076 
kita-bautzner-landstrasse-92@dresden.de


I-Kita „Bühlauer Weltentdecker“
Bautzner Landstrasse 92
01324 Dresden

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Regina Kupietz | Einrichtungsleiterin
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Bautzner Landstraße 92 | 01324 Dresden-Bühlau
+49 351 265 400 76 | Mail schreiben…

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